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Gesundheitsförderung in Schulen und für Kinder und Jugendliche

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Nach einer langen Phase in den vergangenen 150 Jahren, in der die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen stets verbessert werden konnte, mehren sich seit etwa zwei Jahrzehnten die Hinweise darauf, dass diese Entwicklung gestoppt, wenn nicht teilweise gar rückgängig gemacht wurde. Die Gründe liegen vor allem in den psychosozialen Belastungen, die für diese Altersgruppen stark zugenommen haben. Das gilt zunächst in dem allgemeinen Sinn, dass die Erfüllung der so genannten Entwicklungsaufgaben der Heranwachsenden als Voraussetzung für ihre Orientierung in der modernen Gesellschaft und für die Übernahme des Erwachsenenstatus offensichtlich komplexer und schwieriger geworden ist, weil die Anforderungen an die Selbst- und Sozialkompetenzen des/der einzelnen gestiegen sind. Erschwerend kommt hinzu, dass die Formen und die Intensität der notwendigen Anleitung, Förderung und Unterstützung der Heranwachsenden abgenommen haben. Das gilt mit Blick auf das Jugendalter im Besonderen für den Bereich der Schule, für den ExpertInnen insgesamt feststellen, dass die Prozesse des Lehrens, Lernens und Zusammenlebens schwieriger und konfliktanfälliger geworden sind. Aber nicht nur die Gesundheit ist von den Entwicklungen negativ betroffen, sondern auch die Gesamtleistung des Erziehungssystems.
In dieser Situation ist zu fragen, welchen Beitrag die Gesundheitsförderung mit ihren Basiskonzepten - Health Literacy, Empowerment, Partizipation im Settingansatz - zu Reformen und Verbesserungen in der Schule leisten kann.

Projektleitung: Mag. Dr. Wolfgang Dür

Work in progress
Health Behaviour in School-aged Children -
Das Gesundheitsverhalten von Kindern und Jugendlichen
International
Health Behaviour in School-aged Children - A World Health Organization Collaborative Cross-national Study
National
WHO-HBSC-Survey zum Gesundheitsverhalten von 11-, 13- und 15-jährigen SchülerInnen
Factsheets
Forschungsprojekte im Zusammenhang mit der HBSC-Studie
Partizipative Strukturen in der Schule und die Gesundheit der SchülerInnen (2002)
  Die Rolle der nationalen Politik zur Kontrolle des Rauchens bei Jugendlichen und der Einfluss der Schule und des Elternhauses (2001)

Schule und Ungleichheit in Österreich. Auswertung der Daten des 5. WHO-HBSC-Surveys zum Verhältnis von sozialer Ungleichheit und Gesundheit bei Jugendlichen (2000)

  Der Einfluss eines partnerschaftlichen Schulklimas auf die Gesundheit von Jugendlichen im Alter zwischen 11, 13 und 15 Jahren in Österreich. (2000)
  Der Gesundheitszustand von Wiener SchülerInnen und das Schulklima (1999)
HBSC Wien - Auswertung der Fragebögen "Health Behaviour in Schoolaged Children" (1998)
  HBSC Vorarlberg - Auswertung der Fragebögen "Health Behaviour in Schoolaged Children" (1998)

Evaluation von Gesundheitsförderungsprojekten in der Schule
Evaluation und Weiterentwicklung des Wiener Netzwerks Gesundheitsfördernder Schulen
  Evaluation des Österreichischen Netzwerks Gesundheitsfördernder Schulen
Weitere Forschungsprojekte
  Gesundheitsförderung für Kinder und Jugendliche im Krankenhaus
Vollerhebung des "Background Surveys" der internationalen Task Force für Wien und ExpertInnen-Workshop (2005 )
  Kärntner Kinder- und Jugendgesundheitsbericht (2005)
  Die Rauchfreie Schule. Gemeinsam gegen das Rauchen (2005)
Screening und Förderung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität von Kindern und Jugendlichen (KidScreen) (2004)
  Information and Communication Network Concerning Health-Related Prevention Projects for Young People in the European Union (2003)
Geschlechtsunterschiede im Rauchverhalten bei Adoleszenten (2003)
Rolle und Funktion des Schularztes. Bedingungen und Möglichkeiten für ein Konzept "Schularzt neu" (1998)

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