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Nach
einer langen Phase in den vergangenen 150 Jahren,
in der die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen
stets verbessert werden konnte, mehren sich seit etwa
zwei Jahrzehnten die Hinweise darauf, dass diese Entwicklung
gestoppt, wenn nicht teilweise gar rückgängig
gemacht wurde. Die Gründe liegen vor allem in
den psychosozialen Belastungen, die für diese
Altersgruppen stark zugenommen haben. Das gilt zunächst
in dem allgemeinen Sinn, dass die Erfüllung der
so genannten Entwicklungsaufgaben der Heranwachsenden
als Voraussetzung für ihre Orientierung in der
modernen Gesellschaft und für die Übernahme
des Erwachsenenstatus offensichtlich komplexer und
schwieriger geworden ist, weil die Anforderungen an
die Selbst- und Sozialkompetenzen des/der einzelnen
gestiegen sind. Erschwerend kommt hinzu, dass die
Formen und die Intensität der notwendigen Anleitung,
Förderung und Unterstützung der Heranwachsenden
abgenommen haben. Das gilt mit Blick auf das Jugendalter
im Besonderen für den Bereich der Schule, für
den ExpertInnen insgesamt feststellen, dass die Prozesse
des Lehrens, Lernens und Zusammenlebens schwieriger
und konfliktanfälliger geworden sind. Aber nicht
nur die Gesundheit ist von den Entwicklungen negativ
betroffen, sondern auch die Gesamtleistung des Erziehungssystems.
In
dieser Situation ist zu fragen, welchen Beitrag die
Gesundheitsförderung mit ihren Basiskonzepten
- Health Literacy, Empowerment, Partizipation im Settingansatz
- zu Reformen und Verbesserungen in der Schule leisten
kann.
Projektleitung:
Mag. Dr. Wolfgang Dür 
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